22 Jan 2008
Letzten Monat veröffentlichte Trond Giske den Plan, eine norwegische Version des amerikanischen UIGEA einzuleiten. Der UIGEA, America´s Unlawful Internet Gambling Enforcement ist ein Gesetz, das den Amerikanern das Spielen um Geld im Internet verhindert. Zur Zeit schlug er aber lediglich vor, die bestehende Gesetzgebung zu ändern, um Zahlungsprogramme herbeizuführen.
Giske hatte die Einführung einer “Klarstellung” vorgeschlagen, in der bereits existierende Glücksspielgesetze und deren Anwendung auf die Abwicklung des Zahlungsverkehrs von Online Casinos eingesehen werden sollen. Diese Klarstellung würde dann jedes norwegische Finanzinstitut, das solche Zahlungen abwickelt, kriminalisieren, da das derzeitige Gesetz eine Vermarktung, eine Reklame oder eine Förderung der Internet Glücksspieldienste verbietet.
Der Gesetzesvorschlag wurde letzte Woche eingereicht und ist nun für öffentliche Diskussionen offen. Mitte Februar wird der Vorschlag dann dem Parlament vorgelegt.
Offiziell soll das Verbot damit begründet werden, dass es den norwegischen Problemspielern damit geholfen werden soll. Viele Kritiker sind aber der Meinung, dass es nichts anderes ist als einen Weg zu finden, das staatliche Glücksspielmonopol “ Norske Tipping” abzusichern. Letztes Jahr war Giske noch ein Befürworter des Gesetzes, alle Slotmaschinen zu verbieten, die nicht diesem Monopol angehören. Als eine Folge daraus sind nun alle Slotmaschinen in staatlicher Hand, die ein Einkommen hervorbringen, das um 4,6 % gestiegen ist.
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