26 Sep 2007
In den letzten Monaten hört man immer wieder über das amerikanische Online Glücksspielverbot. Ob dafür oder dagegen, eines ist sicher: Es zählt heute zu einem der umstrittensten Gesetze in den USA. Wie hat das alles eigentlich angefangen? Der Anfang geht auf das Jahr 1997 zurück, damals wurde nämlich das erste Anti- Glücksspielgesetz republikanischen Abgeordneten Jon Kyl vorgeschlagen. Zwar wurde dieser Gesetzesentwurf nicht gebilligt, doch die Saga hat dort angefangen, und seither hört der Streit nicht auf.
Laut Aussagen des Justizministeriums gelten heute Wetten und Glücksspiele, die man über das Telefon oder Online per Rechner macht, als illegal. Der Verbot wird aus einem Gesetz aus den sechziger Jahren interpretiert. Ein archaisches Gesetz meinen viele. Und da es zu der Zeit noch gar kein Internet gab, könne es sich unmöglich auch auf Online Glücksspiele und Online Casinos beziehen, meinen viele. Im Juni 2007 wurde dann der “Skill Game Protection Act” dem Kongress vorgestellt. Ein Gesetzentwurf, den der demokratische Abgeordnete aus Florida, Robert Wexler, vorgeschlagen hat. Sollte er auch gebilligt werden, wird das Online Pokerspiel und viele weitere Online Spiele legal werden. Diese Spiele werden nämlich nicht mehr als Glücksspiele kategorisiert, sondern als Geschicklichkeitsspiele.
Nicht nur in den USA wurden Gesetze über Online Glücksspielen eingeführt. Auch Australien hat dies im 2001 gemacht, wobei dort das Verbot nicht ganz so streng ist. In Europa hingegen gibt es keine solchen Verbote, und darum haben viele Online Casinos ihren Sitz in diesem Kontinent.
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