25 Sep 2007
Wird die USA ihre Online Glücksspielgesetze ändern müssen? Darüber wird die WTO demnächst entscheiden, denn Antigua legte eine Beschwerde gegen dieses Gesetz ein. Eine der großen amerikanischen Zeitungen bezeichnete Antigua und Barbuda als “…die Maus, die mit den Online Glücksspielen die USA anbrüllt.“ Die WTO-Beschwerde dieses kleines Landes, könnte die Großmacht USA nämlich dazu bringen, die Gesetze, welche den Online Verbot darlegen, zu verändern.
Der Artikel der Redaktion, in dem der Streit zusammengefasst wird, meint, dass der Kongress eine gute Alternative zu dem umstrittenen Online Glücksspielverbot habe, nämlich den Gesetzentwurf von Barney Frank, der zur Aufhebung dieses Gesetzes ruft und die Regulierung des Bereiches bevorzugt. Die Beschwerde von Antigua und Barbuda bezieht sich auf den Paragraphen, der es auch Online Casinos mit Sitz außerhalb der USA verbietet, in den Staaten tätig zu sein. „Der Gesetzentwurf von Frank bietet eine gute Möglichkeit, das jetzige Gesetz dementsprechend zu ändern, und er sorgt auch dafür, dass die USA die relevanten Steuereinnahmen bekommt“, heißt es in der Zeitung.
Auf Antigua gibt es über dreißig Online Casinos. Die Beschwerde wurde im Jahr 2003 eingelegt. Die WTO hat im 2004 ihr Urteil begründet, wonach die USA gegen das WTO Abkommen verstoße. Auch die eingelegte Berufung nutzte den USA nicht, und nun muss nur noch über die Entschädigungssumme entschieden werden. Der Artikel meint, dass die USA zwischen zwei Alternativen wählen müsse: Entweder jedes Glücksspiel zu verbieten, darunter auch Sportswetten, oder den amerikanischen Glücksspieler zu erlauben, an Offshore Casinos teilzunehmen.
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