6 Sep 2007
Schon fast ein Jahr ist vergangen, seit in den USA das Anti- Online Glücksspielgesetz, The Unlawful Internet Gambling Enforcement Act (UIGEA), angenommen wurde, das jegliches Online Glückspielen verbietet. Das Gesetz hat Millionen von amerikanischen Glücksspielern betroffen, die es immer schwerer hatten, eine anständiges Online Casino zu finden, das ihr Geld und ihre Wetten akzeptiert. Aber der Verbot hat nicht nur die Online Glücksspieler betroffen: es hat auch mehrere Unternehmen gezwungen, den amerikanischen Markt zu verlassen. Genau dieses Firmen suchen nun ihre Rache.
Vor kurzem hat die Europäische Union eine Entschädigung von den USA verlangt, und dies mit der Verletzung eines WTO –Paragraphen begründet: Es soll mit dem Verbot kollidieren, ausländische Online Glücksspielseiten von der lokalen Glücksspielindustrie fernzuhalten. Laut europäischen Online Casinos hatte dieses Gesetz zu Verlusten von über 15 Milliarden Dollar geführt. Zwar haben die meisten Firmen inzwischen auf neuen Märkten expandiert, wie zum Beispiel Asien oder Südamerika, aber auch beide zusammen sind kaum halb so groß wie der amerikanische Markt.
Der Streit um das kontroverse amerikanische Gesetz ist also noch lange nicht beendet. Darum ist es auch kaum erstaunlich, dass man fast jede Meinung hören kann: Viele Experten meinen, das Verbot werde nicht lange anhalten, andere Analysten äußern sich dahingehend, dass es mindestens noch einige Jahren dauern werde, bis sich auf diesem Gebiet etwas ändern werde. Leider wird das für viele Online Casinos ein wenig zu spät sein.
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