1 Sep 2007
Craps ist kein Mädchen Spiel. Auch ich weiß das. Wenn es schon ein Mädchen spielt, dann sollte Sie mindestens Schuhe mit Stilletto- Absätzen haben und die Würfel vor dem Werfen elegant anblasen. Aber ich laufe meistens mit ganz normalen Sandalen rum, und benehme mich auch sonst nicht besonders chick. Wie habe ich mich dann trotzdem total in das Spiel verliebt?
Das ist eine lange Geschichte. Als kleines Kind hatte ich eine „leichte“ Obsession mit Würfeln. Ich habe sie gesammelt, bis ich eine enorme Würfelsammlung hatte. Wann immer ich ein neues Geduldspiel zum Geburtstag bekam, hat mich nur eines interessiert: Wie viel Würfel gibt es in der Packung? Als ich zwölf Jahre alt war, bin ich mit meiner Familie nach Atlantic City gefahren, und dort habe ich zum ersten Mal ein echtes Casino gesehen. Weil ich noch zu jung. um zu spielen war, durfte ich die verschiedenen Spiele nur von einer speziellen Terrasse aus beobachten. Das Craps hat natürlich binnen wenigen Sekunden meine Aufmerksamkeit gewonnen. Als ich zurück nach Hause kam, habe ich in der Bibliothek alles möglich über Craps gelesen.
Da es damals noch nicht so viele Internetanschlüsse gab, konnte ich nur wenig Informationen darüber finden. Dass es auch eine Online Craps Version gibt, konnte ich mir erst gar nicht vorstellen. Dann wurde ich endlich einundzwanzig- und durfte endlich die Casinos besuchen. Aber leider mochte ich die Atmosphäre überhaupt nicht. Betrunkene Leute, Zigarettenrauch und Lärm, das ist nichts für mich. Doch dann habe ich die Online Casinos entdeckt. Endlich. Als ob sich meine Gebete erfüllt hätten. Nun konnte ich mein neues Hobby ganz beruhigt weiterführen.
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