22 Mär 2007
Egal, wohin man blickt, dauernd wird über die Legalisierung von Online Casinos gesprochen und diskutiert. So auch in Kanada, genauer gesagt, in Edmonton, Hauptstadt der Provinz Alberta. Albertas Glücksspiel-Beauftragter drohte vor Kurzem der Alexander First Nation Gruppe, die ein Online Casino Projekt startete. Doch die Gründer des Online Casino Projektes reagierten mutig. Sie planen, einen Online Casino Glücksspiel-Betrieb mit einer eigenen Alexander Gaming Commission aufzubauen. Der Vorsitzende der Alberta Gaming and Liquor Commission stellte jedoch fest, dass dies gegen das Strafgesetz der Region Edmonton verstoße.
Doch Raymond Arcand, Chef der Alexander First Nation Gruppe, die das Online Casino Projekt aufbaut, glaubt jedoch nicht, dass es sich um eine illegale Tätigkeit handelt. Er selbst war sich nicht im Klaren darüber, dass die Alberta Gaming and Liquor Commission überhaupt auf die Idee kommen könnte, gegen das neue Online Casino Projekt zu ermitteln, und ist über den Standpunkt, den die Provinz in dieser Sache einnimmt, erstaunt.
Die Gruppe, deren Sitz nördlich von Edmonton ist, stützt sich mit ihrem Projekt im Großen und Ganzen auf eine Organisation in Quebec, die Lizenzen für den Aufbau von Online Casinos vergibt. Und obwohl in der letzten Zeit die Regierung einige Online Casinos untersucht hat, wurden bisher keine Anklagen erhoben. Der Vorsitzende der Alberta Gaming and Liquor Commission, Norm Peterson, ließ mitteilen, dass gegen die Alexander-Gruppe nur dann ein Verfahren eingeleitet würde, wenn sie illegale Tätigkeiten innerhalb der Grenzen von Alberta unternehmen würde, nicht jedoch, wenn dies außerhalb der Provinz geschähe. Dies wird durch Kanadas Status als Vertragsnation möglich.
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