20 Jun 2007
In der Europäischen Union gibt es immer mehr Stimmen, die zur kritischen Diskussion des amerikanischen Online Glücksspiel gesetzes rufen. Seitdem das amerikanische Gesetz, “The Unlawful Internet Gambling Enforcement Act” (UIGEA), verabschiedet wurde, mussten viele europäische Gesellschaften den amerikanischen Markt verlassen, was zu einigen Fragezeichen in der EU führte: Was sind denn die wirklichen Motive hinter diesem Gesetz? Ein EU Beauftragter und Gegner dieses Gesetzes meinte vor wenigen Tagen, es habe eine einschränkende Wirkung, und er möchte in diesem Sinne auch vor dem europäischen Parlament plädieren.
„Durch das Verbot, dass internationale Firmen an der Online Industrie teilnehmen dürfen, möchte die USA wahrscheinlich ihre Glücksspielindustrie beschützen“ meinte ein EU Finanzexperte. Tatsächlich haben sich viele internationale Firmen aus den USA zurückgezogen, seit dieses Gesetz verabschiedet wurde. Das Gesetz verbietet jeden Transfer von Banken auf Online Casinoseiten, was natürlich ein Todesurteil für diese Industrie bedeutet.
Des weiteren meinte der Experte, die amerikanischen Regelungen seien auf den ersten Blick purer Protektionismus. Da es internationale Verträge und Abkommen gibt, könnte man das Problem vielleicht durch die „World Trade Organization“ anpacken. In den EU Mitgliedsstaaten wurde ein Online Glücksspielverbot schon als Hindernis zu freiem Handel verurteilt, und darum wurde das Verbot in Großbritannien, Spanien, Italien, Belgien und in anderen Staaten aufgehoben. Da aber die USA nicht der EU angehört, muss man sich an die WTO wenden. Wir wissen zwar nicht ,was das Resultat sein wird, hoffen aber, es trägt dazu bei, das Anti- Online- Glücksspiel gesetz aufzuheben. Wir werden Sie jedenfalls informieren.
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