15 Jul 2007
Die australischen Medien berichten, dass laut einer Studie, die vor kurzer Zeit in Australien durchgeführt wurde, 2.8 Prozent der Bevölkerung pathologische Glücksspieler sind, und dass ihre glücksspielbezogenen Geldausgaben in den letzten 25 Jahren um 400 Prozent gestiegen sind. Diese Schlussfolgerung hat zu einem heftigen Streit geführt zwischen der Organisation, welche die Studie in Auftrag gab, nämlich die unabhängige Glücksspiel- Behörde, und dem Südaustralischen Center für wirtschaftliche Studien, welches die Studie ausgeführt hat..
Der Direktor der unabhängigen Glücksspiel- Behörde, Robert Chappell, sagte, der Prozentsatz von pathologischen Glücksspielern liege bei 1.6 Prozent, und er unterstützt diese Zahl mit anderen Studien, welche diese Frage überprüft haben. „Die Zahl stimmt nicht, weil falsche wirtschaftliche Indikatoren benutzt wurden. Man hätte andere Indexe auswählen sollen, und da man dies nicht gemacht hat, entsprechen die Resultate nicht der Wahrheit“, sagte er. Einer der Faktoren ,die vielleicht dazu beigetragen haben, ist die Online Glücksspielindustrie und die Online Casinos.
“Darum muss diese neue Studie nochmals überprüft werden. Die Zuverlässigkeit dieses Modells und seine Vermutungen sind sehr problematisch, und man muss daher die Resultate skeptisch betrachten.“ Auch andere Fachleute dieser Industrie meinen, der Prozentsatz sei viel zu hoch, auch im Vergleich zu allen bisherigen Studien. Die Online Casino und Glücksspielindustrie hat selbst schon unabhängige Studien durchgeführt, die alle darauf hinweisen, dass der Prozentanteil viel niedriger sei. Die Gegner fordern jetzt, dass eine neue Studie durchgeführt wird, und dass man sich über den Index und die Indikatoren einigt.
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