6 Jul 2007
Seit in den USA das amerikanische Anti- Online Glücksspiel „The Unlawful Internet Gambling Act“ (UIGA) verabschiedet wurde, gibt es ständige Debatten zwischen den Befürwortern dieses Gesetzes und seinen Gegnern. Vor wenigen Tagen fand im Repräsentantenhaus eine Anhörung statt, in der die Gegner des jetzigen Gesetzes versuchten, die Abgeordneten von den Vorteilen der Regulierung – statt eines Verbotes – zu überzeugen. Hauptthema der Anhörung war die Befürchtung, dass die Aufhebung des Gesetzes Minderjährigen den Weg zu Glücksspielen bahnt.
Hauptzeuge war Jeff Schmidt, Geschäftsführer von Authis, einer Firma, die sich auf Identitätsüberprüfungen spezialisiert. Laut seiner Aussage schafft es die heutige Technologie nur in 80 - 85 Prozent der Fällen, Spieler zu identifizieren. Michael Colopy, Vorsitzender einer konkurrierenden Firma, meinte hingegen, mit Hilfe der neusten Technologie sei fast zu 100 Prozent Verlass auf dieses System.
Die widersprechenden Aussagen, werden wohl nicht viel zur Aufhebung des Verbotes beitragen. „Nur eine unabhängige Kommission kann zu objektiven Schlussfolgerungen kommen und das Problem lösen“ sagte Joseph Kelly, Juraprofessor an der Buffalo Universität. Deshalb meint er, man solle den Vorschlag prüfen, eine einjährige unabhängige Studie durchzuführen, welche die Glücksspiel- Auswirkungen untersuchen soll. Es wird also noch viele Entwicklungen geben, und wir können nichts tun außer auf einem Online Casino die nächste Entwicklung abzuwarten. Das heißt - natürlich nur wenn Sie zurzeit nicht in den USA sind!
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