27 Dez 2007
Geschätzt 25.000 Menschen in Deutschland spielen in ihrer Freizeit regelmäßig Poker, geschätzte zwei Dutzend betreiben es professionell. Fragt man passionierte Pokerspieler nach der Natur ihrer liebsten Freizeitbeschäftigung (oder ihres Berufes) dann sagen viele: Es ist eine Mischung aus Glück und Geschicklichkeit. Gute Spieler "lesen" das Verhalten ihrer Gegner und wissen außerdem über die mathematischen Wahrscheinlichkeiten der diversen Blatt- und Spielkombinationen genauestens Bescheid. Ein Beweis dafür findet sich vor allem in der Tatsache, dass nicht immer dieselben Leute die großen Turniere gewinnen. Das Glück trit erst dann in den Vordergrund, wenn am Tisch gleich erfahrene Pokerspieler sitzen.
Einer der Shootingstars in der internationalen Pokerszene ist übrigens ein Österreicher: Niki Jedlicka, Anfang zwanzig, auch bekannt unter dem Nom de guerre "KaiBuxxe". Er spielt weltweit um die höchsten Einsätze mit. In der Szene munkelt man, dass er beim online Pokern Abermillionen Dollar gewonnen habe
Die höchste Anerkennung in der Pokerwelt genießt übrigens eine junge Dame aus Norwegen, die bis vor kurzem in ein heimisches Kasino nicht einmal hineingelassen worden wäre: Die 19jährige Annette Obrestad (im Internet: "Annette_15") gewann als erste Frau und jüngste Spielerin überhaupt ein World-Series-Turnier im September in London. Sie verblüffte die Fachwelt, indem sie im Juli 2007 in einem Online-Turnier 180 Gegner besiegte, nur durch Gegnerbeobachtung. Sie blickte ein einziges Mal auf ihre eigenen Karten.
Verwandte Nachchrichtenartikel:
RSS News Feed
Schicke Sie zu einem Freund
Drucken Sie









