6 Aug 2007
Viel ist schon geschrieben worden über das umstrittene amerikanische anti- Online Glücksspiel gesetz, „Unlawful Internet Gambling Enforcment Act“ (UIGEA). Seit es vom Kongress gebilligt wurde, gibt es immer mehr Stimmen, die zur Aufhebung dieses Gesetzes rufen, unter anderem, wegen Verletzung von Grundrechten. Einer der Hauptgegner ist Kongressabgeordneter Barney Frank. Sein Vorschlag ist, das jetzige Gesetz zu ändern, und den Casino-Bereich zwar zu erlauben, aber stark zu regulieren. Letzte Woche haben nun fünf weitere Abgeordnete ihre Unterstützung zugesagt.
Gemäß dem Gesetz können alle Online Poker und Glücksspielfirmen ihre Internetseiten auch amerikanischen Kunden anbieten. Anthony Weiner, Demokrat aus New York, und Bennie Thompson, Demokrat aus Mississippi haben letzte Woche mitgeteilt, dass sie dieses Gesetz unterstützen. Auch Michael Honda aus Kalifornien und Steven Rothman aus New Jersey haben das selbe gemacht. Seitdem Frank dieses Gesetz vorschlug, hat sich die Zahl der Unterstützer fast verdreifacht - von nur 11 am Anfang stieg die Zahl auf 32.
Franks Berater haben schon mehrere Male erwähnt, dass das jetzige Gesetz ein Ergebnis von politischen Interessen sei, und keineswegs den Willen der Amerikaner entspreche. Die Zahl der Gruppen die das Gesetz unterstützen, steigt dauernd an, und ermutigt immer mehr Politiker, dem Gesetz entgegenzutreten. Damit es auch vom Kongress gebilligt werden kann, fehlen zwar noch einige Stimmen - insgesamt benötigt es 218 Stimmen -, aber Frank ist optimistisch, und meint, dies sei nur eine Frage der Zeit.
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